2009 müssen wir abermals Bürgermeister Breitner danken. Im Sommer ermöglichte er mit Zuwendung aus der Fiehn-Stiftung eine Instrumentenanschaffung für Grundschulkinder, da sie trotz einer seit 2004 bestehenden Schulkooperation fehlten und Grundschüler des Kooperationspartners fertig ausgebildet nur auf umgedrehten Mülleimern spielen konnten.

Wir gehen davon aus, dass wir so arge Probleme haben, weil der Fachbereichsleiter für Bürgerdienste, der freizeitlich Kirchenkonzerte mit seiner Familie gibt, die Ganztagsschulbetreuung sowie das Europaforum für seinen Sohn samt Schwiegertochter vorsah und natürlich gemeinsame Sache mit VHS-Leiter, Musikschul- und Kirchenmusikern macht, die auch mit Einsatz von Kirchenchören seines Sohnes das Vereinsgelände im Stadtfest zerstörten, um danach an ausgedehnteren VHS-Programmen für Senioren zu profitieren.


Videos vom Nachwuchs, der klein anfing: So entwickeln sich Kinder, die im Musikkorps Rendsburg aufwachsen!
Von dieser Jugend und ihren Musikkameraden profitiert die Gesellschaft auch morgen noch.
Musik und Nachwuchsförderung ist für sie keine Profitquelle, sondern ein Lebensinhalt, in den sie mit Herzblut
investieren, weil Kinder kreativ und sozial auch dann das Leben bereichern, wenn es nicht die eigenen sind.
Unser Nachwuchs kommt an, weil er sich so bilden darf, wie er es kann, und sich mit Freude fürs Freude zeigen bedankt

   

   
Beim Austausch in Leipzig musste Nachwuchs zurück gelassen werden, weil Rendsburg Förderungen verweigert.
Uns kommt es so vor, dass die int. Jugendspielreisen mit Stadtpersonal und sportfremder Spaßmusik das Geld für freie Kinder- und Jugendhilfe im Sport wegnehmen.
Die freie Jugendhilfe darf Nutzungsgebühren für Sporthallen von Kooperationspartner bezahlen, wenn es sich beim int. Jugendaustausch gästebetreuend auf Luftmatratzen hinlegt,
damit gut gelaunte Orchester die Innenstadt beleben. Refinanzierung durch Verkäufe bei einem Benefizkonzert im Europaforum ist nicht drin. Wer eine Halle gratis kriegt, darf nicht einmal Eintritt nehmen und verkaufen will das Schulpersonal. Wehren ist zwecklos - Schulküchen dürfen nur vom Personal genutzt werden. Geht es aber um Punk und Hiphop bei RD goes music Nr. 2, dann ist Eintritt nehmen erlaubt und wird im Schulgebäude sogar Alkohol verkauft, damit man Hiphoppern Auslandsreisen schenken kann.

Rendsburg darf sich nicht darüber mokieren, dass immer mehr Bürgerengagement bezahlt werden muss. Was hier passiert, ist nicht normal, und geht wie auf der Eingangsseite von VHS-, Musikschul- und Kirchenanhängern aus, die kaum mehr tun, als dass Einzelpersonen ein bisschen singen und trommeln, und die mit Unsummen und ein paar bunten Klamotten allenfalls ein paar Kinder zum mitsingen und tanzen bringen. Und selbst hier stellen wir professionelle Arbeit in Frage, wenn bei wenigen Konzerten in den Häusern Eltern, Lehrer und/oder deren Kinder verstärken und im Grunde nur etwas zustande kommt, wenn in mehreren Abteilungen und Einrichtungen zusammen gesammelt wird - auch auch in Schulen Kinder geholt werden, die dort oder bei uns ausgebildet werden. 

Eine Handvoll Einzeltalente wurden dieses Jahr in der Zeitung als national erfolgreiche Besonderheit, während wir fast nur Namen von Musiklehrern lasen und auch Herderschüler dabei sind. Wir denken, dass Kontrollen nötig sind; denn auch wenn ein Foto mit 16 Kinder unter einer grünen Decke die Bühne wie ein Busch schmücken, ist es fraglich ob die drei tanzenden Kinder das Geld wert sind. Eigentlich reden wir nicht gern klein, was andere tun; doch so wie es in Rendsburg läuft, müssen wir den Profis unter die Nase reiben, dass wir im Verhältnis über all die Jahre kontinuierlich Nachwuchs präsentiert haben. Und dass unser Nachwuchs bald ganz allein auf der Bühne stehen kann, weil kein Nachfragemangel da ist. 

So wendet sich das Blatt; denn auf der teuren Seite scheint der Nachwuchs nun von Profis verstärkt werden zu müssen, wie es früher in Vereinen der Fall war! 

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